Pfalz Inferno Ultras Kaiserslautern

Kategorie: Allgemein

Neues vom Infostand


Auch beim folgenden Heimspiel gegen Energie Cottbus habt ihr die Möglichkeit an unseren Infostand vor der Westkurve zu kommen. Hier könnt ihr viele Informationen über uns und unser Umfeld erhalten, euch darüber informieren wie wir zu den kommenden Auswärtsspielen reisen, oder einfach nur Artikel aus unserem Sortiment kaufen.
Der geringe Gewinn hieraus fließt wieder direkt durch unterschiedliche Aktionen zurück in die Kurve!

Aktuell haben wir für euch zahlreiche Buttons, Aufkleber, Aufnäher, Bücher und aktuelle Fanzines im Angebot. Nutzt die Möglichkeit und erhaltet einen Blick über den Tellerrand!

Euer Infostand-Team.

Kooperationsvereinbarung zum Umgang mit Fußballgruppierungen


Passend zur Sicherheitsdebatte im deutschen Profifußball der letzten Monate, möchten wir euch auf einen Artikel der Online-Ausgabe der „Wolfsburger Blatts“ hinweisen. Dieser zeigt in unseren Augen die nach wie vor bei vielen Funktionären des Sports sowie Politikern vorherrschenden, teils abstrusen Ansichten und Vorstellungen, was uns Fans sowie unseren Fußball betrifft. Der ehemals besonders von Leuten aus der Arbeiterschicht besuchte Volkssport wird hier sinngemäß als ein „Familienfest seit eh und je“ dargestellt, was beim gemeinen Kurvengänger Fragen auslösen wird, in welcher Welt diese Verantwortlichen wohl leben mögen.

Dass die im Artikel beschriebene „Kooperationsvereinbarung“ lediglich eine medienwirksame Möglichkeit für Verein, Stadt und Polizei ist, sich in ein besseres Licht zu rücken und somit „aktiv“ gegen die angeblich vorherrschende Gewalt in deutschen Stadien vorzugehen, brauchen wir an dieser Stelle wohl kaum zu erwähnen. Denn wer sich auch nur etwas genauer mit den Fanszenen und Kurven dieses Landes befasst, weiß, dass diese kaum sicherer sein können. Solche Papiere, Maßnahmen oder Kooperationen mögen beim Ottonormalbildzeitungsleser gut ankommen, tatsächlich jedoch nichts bewirken.

Alles in allem zeigt der Artikel die fast schon beängstigende Distanz zwischen Verantwortlichen und Fans, doch lest selbst…

Link zum Artikel

2. Spieltag
1.FC Kaiserslautern e.V. – FC Ingolstadt 3:1


Beim Heimspiel gegen Ingolstadt verabschiedete sich die Westkurve mit einer Choreographie von einem der Größten, welche jemals das Trikot unseres Vereines Trug.

Die von der Generation Luzifer, Frenetic Youth, Perspektive FCK und uns geplante und umgesetzte Choreographie stellte symbolisch den Gang von Ottmar „Ottes“ Walter durch das Himmeltor dar. Passend dazu war auf großen Lettern „Ein Idol steigt in den Himmel auf“ zu lesen.

Im Laufe der 90 Minuten präsentierten wir außerdem ein Spruchband zu einem Thema, welches in diesen Tagen nahezu die Presse dominierte. Während das ganze Land, samt unseren Politikern aufschreit, weil andere Länder unsere persönlichen Internetaktivitäten überwachen verabschiedet Mecklenburg Vorpommern und sicher demnächst auch das ein oder andere weitere Bundesland fern der Bildfläche Gesetze, welchen ihnen weitaus tiefere Einblicke in unser Privatleben ermöglichen. Jeder Polizeibeamte kann dort, ohne richterlichen Beschluss, unter anderem Passwörter für Cloud-Dienste und E-Mail-Konten, aber auch Zugangscodes für PINs und PuKs anfragen und dann logischerweise auch enthalten. Das heißt, sie können diese Daten von jeder beliebigen Person, die ihnen gerade im Kopf rumschwirrt beantragen. Privatsphäre scheint in diesem Land bald ein Fremdwort zu sein. Aus der Vergangenheit hat man nichts gelernt. Die Staatssicherheit der Deutsche Demokratischen Republik lässt grüßen. Dass die jetzt Verabschiedeten Gesetze für Fußballfans schon lange gelten, war uns bekannt – wieder einmal dienten wir nur als Versuchskaninchen um manche Methoden auf ihre Nutzbarkeit zu testen. „Im Fussball schon lang bekannt, nimmt die Überwachung im Staat überhand!“

Deutschland entwickelt einen Kontrollwahn, welcher bald die Stasiakten als kleine Heftchen wirken lassen, sollten sich seine Bürger nicht irgendwann von ihrer Anteilslosigkeit verabschieden. Mit großer Sicherheit – denn die modernen Medien geben viel mehr Einblicke in das Privatleben eines jeden einzelnen als es seinerzeit gab! Man hätte sich damals über diese Möglichkeiten die Hände gerieben, auch wenn es in der DDR natürlich kein Internet gegeben hätte. Jeder Mensch ist ein potenzieller Terrorist, Straftäter sowieso. Glaubt ihr nicht? Dann fragt mal Herr Wendt!

Mehr zum Thema findet ihr u. a. hier:

www.pressefreiheit-in-deutschland.de/bundesrat-verabschiedet-ueberwachungsgesetz-am-tag-der-pressefreiheit/

www.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/23/neues-gesetz-polizei-erhaelt-zugriff-auf-pin-und-puks-der-buerger/

www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-03/bestandsdaten-technik-pin/komplettansicht