Pfalz Inferno Ultras Kaiserslautern

Kategorie: Allgemein

Kooperationsvereinbarung zum Umgang mit Fußballgruppierungen


Passend zur Sicherheitsdebatte im deutschen Profifußball der letzten Monate, möchten wir euch auf einen Artikel der Online-Ausgabe der „Wolfsburger Blatts“ hinweisen. Dieser zeigt in unseren Augen die nach wie vor bei vielen Funktionären des Sports sowie Politikern vorherrschenden, teils abstrusen Ansichten und Vorstellungen, was uns Fans sowie unseren Fußball betrifft. Der ehemals besonders von Leuten aus der Arbeiterschicht besuchte Volkssport wird hier sinngemäß als ein „Familienfest seit eh und je“ dargestellt, was beim gemeinen Kurvengänger Fragen auslösen wird, in welcher Welt diese Verantwortlichen wohl leben mögen.

Dass die im Artikel beschriebene „Kooperationsvereinbarung“ lediglich eine medienwirksame Möglichkeit für Verein, Stadt und Polizei ist, sich in ein besseres Licht zu rücken und somit „aktiv“ gegen die angeblich vorherrschende Gewalt in deutschen Stadien vorzugehen, brauchen wir an dieser Stelle wohl kaum zu erwähnen. Denn wer sich auch nur etwas genauer mit den Fanszenen und Kurven dieses Landes befasst, weiß, dass diese kaum sicherer sein können. Solche Papiere, Maßnahmen oder Kooperationen mögen beim Ottonormalbildzeitungsleser gut ankommen, tatsächlich jedoch nichts bewirken.

Alles in allem zeigt der Artikel die fast schon beängstigende Distanz zwischen Verantwortlichen und Fans, doch lest selbst…

Link zum Artikel

2. Spieltag
1.FC Kaiserslautern e.V. – FC Ingolstadt 3:1


Beim Heimspiel gegen Ingolstadt verabschiedete sich die Westkurve mit einer Choreographie von einem der Größten, welche jemals das Trikot unseres Vereines Trug.

Die von der Generation Luzifer, Frenetic Youth, Perspektive FCK und uns geplante und umgesetzte Choreographie stellte symbolisch den Gang von Ottmar „Ottes“ Walter durch das Himmeltor dar. Passend dazu war auf großen Lettern „Ein Idol steigt in den Himmel auf“ zu lesen.

Im Laufe der 90 Minuten präsentierten wir außerdem ein Spruchband zu einem Thema, welches in diesen Tagen nahezu die Presse dominierte. Während das ganze Land, samt unseren Politikern aufschreit, weil andere Länder unsere persönlichen Internetaktivitäten überwachen verabschiedet Mecklenburg Vorpommern und sicher demnächst auch das ein oder andere weitere Bundesland fern der Bildfläche Gesetze, welchen ihnen weitaus tiefere Einblicke in unser Privatleben ermöglichen. Jeder Polizeibeamte kann dort, ohne richterlichen Beschluss, unter anderem Passwörter für Cloud-Dienste und E-Mail-Konten, aber auch Zugangscodes für PINs und PuKs anfragen und dann logischerweise auch enthalten. Das heißt, sie können diese Daten von jeder beliebigen Person, die ihnen gerade im Kopf rumschwirrt beantragen. Privatsphäre scheint in diesem Land bald ein Fremdwort zu sein. Aus der Vergangenheit hat man nichts gelernt. Die Staatssicherheit der Deutsche Demokratischen Republik lässt grüßen. Dass die jetzt Verabschiedeten Gesetze für Fußballfans schon lange gelten, war uns bekannt – wieder einmal dienten wir nur als Versuchskaninchen um manche Methoden auf ihre Nutzbarkeit zu testen. „Im Fussball schon lang bekannt, nimmt die Überwachung im Staat überhand!“

Deutschland entwickelt einen Kontrollwahn, welcher bald die Stasiakten als kleine Heftchen wirken lassen, sollten sich seine Bürger nicht irgendwann von ihrer Anteilslosigkeit verabschieden. Mit großer Sicherheit – denn die modernen Medien geben viel mehr Einblicke in das Privatleben eines jeden einzelnen als es seinerzeit gab! Man hätte sich damals über diese Möglichkeiten die Hände gerieben, auch wenn es in der DDR natürlich kein Internet gegeben hätte. Jeder Mensch ist ein potenzieller Terrorist, Straftäter sowieso. Glaubt ihr nicht? Dann fragt mal Herr Wendt!

Mehr zum Thema findet ihr u. a. hier:

www.pressefreiheit-in-deutschland.de/bundesrat-verabschiedet-ueberwachungsgesetz-am-tag-der-pressefreiheit/

www.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/23/neues-gesetz-polizei-erhaelt-zugriff-auf-pin-und-puks-der-buerger/

www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-03/bestandsdaten-technik-pin/komplettansicht

Neues vom Infostand


Das Bild der Kutte mit zahlreichen Aufnähern auf der Jeansweste dürfte jedem FCK-Fan mehr als geläufig sein. Dieses Utensil der Fanbewegung der 80er und 90er Jahre verschwindet jedoch immer mehr aus den Stadien dieses Landes.

Langsam aber sicher entdecken aber auch diverse Ultragruppierungen diese Möglichkeit der individuellen Gestaltung von Kleidungsstücken für sich. So gibt ein Aufnäher einem die Möglichkeit, seine Kreativität auszuleben und die Lieblingsklamotten mit einer klaren Botschaft zu versehen! Ob Rucksack, Bauchladen, Jogginghose, der trendige Parka oder die Wintermütze, dem do it yourself-Gedanken sind keine Grenzen gesetzt.

Um auch Euch die Möglichkeit zu bieten, ein Zeichen gegen den modernen Fußball zu setzen, haben wir eine kleine Auflage an Aufnähern produzieren lassen. Diese könnt ihr ab dem kommenden Heimspiel für schmale 5€ an unserem Infostand vor der Westkurve erwerben!

No al calcio moderno! Fußball pur statt Eventkultur!

Außerdem bieten wir euch bei den ersten Heimspielen weiterhin die Möglichkeit, das fotografieren eures FCK Tattoos für unser Tattoo Spezial zu übernehmen. Ab Stadionöffnung liegt hierzu wieder ein Foto an unserem Infostand bereit.

Schaut vorbei!

Paranoid Tattoo Spezial


Wer bisher keine Zeit gefunden hat ein Foto von seinem, bzw. seinen FCK Tattoos zu schießen aber am Samstag auf dem Stadionfest zugegen ist, dem bieten wir an das Fotografieren zu übernehmen.

Ab 11 Uhr liegt hierzu ein Foto an unserem Infostand hinter der Westkurve bereit. Den Service werden wir auch bei den ersten Heimspielen anbieten. Einfach vorbeischauen!

On Tour


Wie ihr bei unserer Gruppenstruktur sehen könnt, sind wir immer an neuen Gesichtern in unserem Umfeld interessiert.

Viel erzählen wir hier von unserem Standpunkt in Block 9.1, allerdings sind gerade die Auswärtsspiele ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Fan- und Ultra-Daseins. Gerade bei weiten Fahrten wie nach Cottbus, Berlin oder München hat man die Möglichkeit sich besser kennen zu lernen und erlebt unvergessene Ereignisse. Falls ihr also Interesse habt uns und unsere Gruppe auf einer Auswärtsfahrt besser kennen zu lernen dann schreibt eine E-Mail an kontakt@pfalz-inferno.com.

Obwohl wir natürlich viel mit den modernen Medien arbeiten, ist uns der persönliche Kontakt enorm wichtig und wird niemals ersetzbar sein. Daher werden wir eine erstmalige feste Zusage nie per E-Mail geben, sondern wollen dich auf jeden Fall vorher an unserem Infostand, im Block oder anderswo persönlich kennenlernen.

Wir freuen uns auf euch!