Zum Heimspiel gegen den VfL Bochum zeigten wir während des Warmmachens, als Reaktion auf den unter Woche veröffentlichten offenen Brief der "Mannschaft", ein Spruchband mit der Aufschrift "Lieber Arsch aufreiben statt Briefchen schreiben".
In der aktuellen sportlichen Situation helfen Worte nicht weiter, solange keine Taten folgen. Da einem Teil der Mannschaft ihre Instagram-Follower oder der Sekt nach der nächsten Niederlage abends in der Stadt wichtiger sind, als Taten auf dem Platz für sich sprechen zu lassen, war es recht leicht, diesen Brief für uns einzuordnen.
Hier wurde mal wieder die minderbegabte Marketingmaschinerie angeworfen, die sich mit der Mannschaft zusammen inzwischen Platz 18 der Tabelle teilen dürfte. Spieltagsaktionen, welche aus der Mannschaftskasse bezahlt werden sollen, setzen dem Ganzen noch die Krone auf. 
Für uns stellt dieser Brief eine scheinheilige Vorkehrung dar, aus der Angst heraus, dass die Situation im Stadion bei einer folgenden Niederlage eskalieren könnte.
Geredet wurde in dieser Saison bisher ganz viel - getan dafür leider umso weniger. Der Verein steht, sportlich und finanziell, aktuell mit dem Rücken zur Wand, aber dies haben einige Spieler scheinbar immer noch nicht kapiert.
Hier helfen keine schlechten Briefchen mehr, hier helfen Kampfgeist, Aufopferung für die Werte des Vereins und nicht zuletzt auch " der Wille, alles für den anderen zu geben."
Wer diese Tugenden nicht umsetzen kann oder will, sollte auch keinen Schwachsinnsbrief unterschreiben. 

Die Zeit der Worte ist vorbei - lasst endlich Taten folgen!